Hausbau

Dachsanierung: Durch rechtzeitiges Handeln Geld sparen

Früh oder später kommt auf jeden Hausbesitzer eine Dachreparatur zu. Ob es sich dabei um Schäden durch Unwetter oder Umwelteinflüsse handelt, ob bauphysikalische Mängel vorliegen oder das Dach einfach alt geworden ist, Sie sollten Ihr Dach regelmäßig überprüfen lassen, um eine mögliche Dachsanierung so schnell wie möglich vorzunehmen. Auf diese Weise können Sie Kosten sparen.

Schäden in Grenzen halten

Die ersten Anzeichen bei einem Schaden am Dach sind oft nicht offensichtlich. Daher merken viele Hausbesitzer erst, wenn die Feuchtigkeit bereits durch den Dachstuhl eindringt, dass es an der Zeit für eine Dachsanierung ist. Lässt man es jedoch so weit kommen, so sind meistens bereits erhebliche Schäden entstanden, deren Beheben kostspielig sein kann. Deshalb sollte man in regelmäßigen Abständen das Dach einmal überprüfen lassen und die Arbeit möglichst von einem professionellen Dachdecker vornehmen lassen. Auf diese Weise können kleine Schäden rechtzeitig behoben werden und man kann die Lebensdauer eines Daches wesentlich verlängern.

Umfang der Sanierungsarbeiten

Der Umfang der Dachsanierung ist von dem Schaden abhängig, den der Dachdecker bei seiner Inspektion gefunden hat. Beschränken sich kleinere Schäden lediglich auf einen bestimmten Bereich des Daches, so kann eine Teilsanierung erfolgen. Ist jedoch das gesamte Dach von Schäden betroffen, so kann einer Komplettsanierung kaum aus dem Wege gegangen werden.
Eine Komplettsanierung ist auch dann empfehlenswert, wenn Sie eine Photovoltaikanlage auf dem Dach installieren möchten. Das Dach sollte in perfektem Zustand sein, bevor die Solarpanele installiert werden, da späterhin der Zugang erschwert ist. Doch sollte man bedenken, dass man durch eine solche Anlage Energiekosten spart. Je zügiger Sie die Dachsreparaturvornehmen, desto schneller vermindern sich auch Ihre Energiekosten.

Wann sollte das Dach saniert werden?

Zur Sanierung des Daches sollte man genau den richtigen Zeitpunkt abpassen. Frühjahr und Sommer sind mit warmen und trockenen Wetter der beste Zeitpunkt, um Arbeiten am Dach auszuführen. Doch sollten sie rechtzeitig disponieren. Zu dieser Jahreszeit sind Dachdeckerbetriebe meistens über Wochen hinaus ausgebucht, so dass es Ihnen schwerfallen kann, einen Termin zu bekommen.

Auch sollten Sie sich erkundigen, ob für die Arbeiten an Ihrem Dach eine Genehmigung nötig ist. Auskunft darüber erteilt Ihre örtliche Baubehörde. Falls sie beispielsweise im Zuge der Dachsanierung gleichzeitig auch Ihr Dachgeschoss ausbauen möchten, so ist in den meisten Fällen eine Baugenehmigung nötig, die Sie vor Beginn der Arbeiten erwirken sollten.

Förderung für Dachsanierung

Für die Dachsanierung wird heute regionale sowie staatliche Förderung angeboten. Dabei kann es sich sowohl um Zuschüsse als auch um Kredite zu besonders attraktiven Konditionen halten. Es lohnt sich, vor Beginn der Arbeit einmal diesbezügliche Auskünfte einzuholen. Eine solche Förderung kann Ihnen bei der Finanzierung dieses Projekts wesentlich helfen, so dass Sie Ihr Dach unter Umständen schneller als geplant reparieren lassen können.

Das ist eine Dachbeschichtung 

Mit den Jahren und den stetigen Wettereinflüssen verliert ein Dach seinen Glanz. Die Farben der Dachziegel dunkeln nach, es bildet sich Moos. Für viele Hauseigentümer ist das der Zeitpunkt, wo sie ihr Dach neu eindecken lassen. Doch es gibt auch eine Alternativ, nämlich eine Dachbeschichtung. Was eine solche Beschichtung ist, was man beachten muss und welche Vorteile sie hat, kann man nachfolgend erfahren. Dachbeschichtung

Bei einer Dachbeschichtung wird nicht das Dach neu eingedeckt, vielmehr wird ein Dachlack auf die vorhandene Dacheindeckung aufgetragen. Der Dachlack ist in einer Vielzahl an Farben verfügbar und lässt sich für nahezu alle Dachziegeln verwenden. Nach dem Auftrag vom Dachlack bildet sich eine Versiegelungsschicht. Das Auftragen erfolgt entweder je nach Dachgröße mit einem Pinsel oder mit einer Sprühpistole. Wichtig ist beim Auftragen der Beschichtung nur, das diese gleichmäßig erfolgt. Bevor man diesen aber auftragen kann, muss man im ersten Schritt das Dach reinigen und auf Schäden prüfen. Diese müssen im Vorfeld beseitigt werden. Nach dem Auftrag der Beschichtung bildet sich eine verschlossene Schicht, diese ist zusätzlich wasserdicht, aber auch UV-beständig.

Das sind die Vorteile bei einer Dachbeschichtung

Eine Dachbeschichtung vom Hausdach weißt zahlreiche Vorteile auf. Der wesentliche Vorteil einer Beschichtung vom Dach sind die Kosten. Denn bei einer Beschichtung wird am Dach nichts verändert. Dementsprechend fallen keine Kosten für neue Dachziegel, Holzlatten oder Dämmung an. Auch ist im Vergleich zu einer Neueindeckung, eine Beschichtung in einem wesentlich kürzeren Zeitraum zu erledigen. Das begründet sich im wesentlich mit dem deutlich geringeren Arbeitsaufwand. Auch ist oftmals kein vollflächiges Baugerüst für die Arbeiten notwendig, oftmals reicht hier schon ein Aufstieg und eine Sicherung mittels einer Absturzsicherung aus.

Das muss man beachten bei einer Dachbeschichtung

Bei einer Beschichtung von einem Dach muss man aber auch ein paar Punkte beachten. Wie bereits schon erwähnt, muss man das Dach vor dem Auftragen der Beschichtung gründlich reinigen. Wird das nicht ordentlich gemacht oder ist die Oberfläche der Dachziegel durch Witterungseinflüsse schon zu beschädigt, wirkt sich das auf die Haftung der Beschichtung aus. Es reduziert sich damit die Haltbarkeit. Auch muss das Dach beim Auftragen der Dachbeschichtung in Ordnung sein. Den hier kommt der Haken bei einer solchen Beschichtung, sie bildet eine Schicht mit den anderen Dachziegeln. Muss man später defekte Dachziegel auswechseln, so geht das nicht ohne größere Beschädigungen der Beschichtung. Sicherlich kann man diese Fläche später wieder neu mit einer Beschichtung versehen. Hier muss man aber bedenken, dass man dann einen optischen Farbunterschied innerhalb der Dachflächen hat.