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Immobilienbesitzer sind zur Dichtigkeitsprüfung rechtmäßig verpflichtet

Einerseits muss die Dichtigkeitsprüfung bei den Abwasserleitungen vorgenommen werden, damit die Umwelt entsprechend beschützt wird. Weil wegen von beschädigten Leitungen ist es denkbar, dass eine Verunreinigung der natürlichen Gewässer geschieht. Rissige Rohrleitungen, eingewachsene Baumwurzeln beziehungsweise jahrelange brüchig gewordene Muffen stellen mögliche Gefahren dar. Andererseits kommt die Dichtigkeitsprüfung allerdings genauso den Grundstücksbesitzern zugute, da kaputte Wasserleitungen enorme Folgekosten auslösen können, wenn zum Beispiel wegen der zerstörten, unentdeckten Leitung das Mauerwerk zu erneuern ist.

Sogar bei kräftigem Regen sorgt eine defekte Abwasserleitung für enorme Auswirkungen. Wenn das Wasser auf keinen Fall schleunigst genug abläuft, laufen in ein paar Minuten Keller voll. Hierzu erhöhen sich die Abwassermengen, wenn die Leitungen keinesfalls einwandfrei arbeiten, was die entsprechenden Zusatzkosten überflüssig ansteigen lässt. Prinzipiell sind die Grundstückseigentümer für Schädigungen an deren Abwasserleitungen zuständig. Deshalb sollten diese sich nicht über die Pflicht zur Dichtigkeitsprüfung ärgern, sondern diese eher als hilfreiche Erinnerung betrachten, damit die Abwasserleitungen ständig gewartet werden. Hält man eine Prüfpflicht nicht ein und kann zum Fälligkeitsdatum keine Dichtigkeitsprüfung nachgewiesen werden, haben Grundstückseigentümer mit dem Bußgeld zu rechnen.

Fälligkeiten

Bis allerspätestens 31. Dezember 2015 hatte die Dichtigkeitsprüfung bei allmöglichen Immobilien in Wasserschutzgebieten zu erfolgen, die bis zum 1. Januar 1965 erbaut wurden. Bei vielen später gebauten Gebäuden beziehungsweise Leitungen, die man danach verlegte, endet 2020 die Frist. Hierzu kommt, dass bei allmöglichen Änderungen und Reparaturen von den Abwasserkanälen vor der Wiederinbetriebnahme die Kontrolle der Funktionsfähigkeit vorzunehmen ist. Welche Art der Prüfung durchzuführen ist, liegt an der entsprechenden Wasserschutzzone. Befindet sich das bebaute Grundstück in der Zone zwei, muss eine Dichtigkeitsprüfung erfolgen. Wenn das Haus auf einem Grundstück in der Wasserschutzzone drei ist, hat eine optische Prüfung mit der Kanalkamera stattzufinden. Von der Dichtigkeitsprüfung sind allerdings auf keinen Fall nur die Eigentümer in den Wasserschutzgebieten betroffen. Selbst außerhalb der genannten Zonen sind bei Neubauten sämtliche Schmutzwasserleitungen zu prüfen, ehe diese benutzt werden. Zugleich ist es möglich, dass Gemeinden und Städte Dichtigkeitsprüfungen vorschreiben. Deshalb müssen sich die Grundstückseigentümer immer individuell bei den lokalen Ansprechpartnern über die Vorgaben erkundigen. Zudem können die Kommunen während dem Erneuern des öffentlichen Kanalnetzes an die anliegenden Eigentümer herantreten und von diesen verlangen, dass sie die eigenen Abwasserleitungen kontrollieren und reparieren lassen.

Wer die Dichtigkeitsprüfung macht

Diese Prüfung sollte nur durch geprüfte Sachkundige durchgeführt werden, die in der Lage sind, die Funktionstüchtigkeit der Abwasserkanäle qualifiziert zu überprüfen. Durch flexible Spezialkameras kann der Zustand der jeweiligen Leitungen sehr exakt begutachtet werden. Damit eine Prüfpflicht erfüllt wird, ist eine offizielle Bescheinigung zum Dokumentieren der Dichtigkeitsprüfung vorzulegen, die der entsprechenden Selbstüberwachungsverordnung Abwasser entspricht. Dieses Dokument können nur zertifizierte Spezialisten ausstellen. Je nach Ergebnis sind die Leitungen zu reparieren. Nach der Selbstüberwachungsverordnung Abwasser haben die Grundstückseigentümer je nachdem, wie schwer die Schädigungen an den entsprechenden Leitungen sind, zehn Jahre Zeit, damit diese instand gesetzt werden können.

Der Barcodescanner macht Shoppen persönlicher und erlaubt saftige Senkungen

Nur ein paar Verbraucherinnen und Verbraucher erinnern sich noch daran, wie das Shoppen vor der Einführung der Barcodescanner gewesen ist: Alle Waren wurden mit einem Preisschild ausgezeichnet, in manchem Discounter hatten die Kassiererinnen den Preis im Kopf und tippten diesen ein. Damit gab es keine laufende Bestandsführung, weil das Geschäft nie wusste, welche Artikel bereits verkauft worden sind und wie viele sich noch im Lager befinden. barcodescanner

Der größte Vorteil beim Barcodescanner ist die artikelgenaue Bestandsaufnahme. Stellen Sie sich vor, Sie erwerben 10 Hundert Gramm Tafeln Schokolade unterschiedlichster Sorten. Bei der klassischen „Zahlenfeldkasse“ ohne Barcodescanner hat der Händler – außer beim Nachzählen bzw. der Bestandsaufnahme – keinen Überblick, welche Sorten im Moment gut gehen. So kann es sehr schnell zu Fehlbestellungen und teilweise nicht lieferbaren Sorten kommen, wenn der Anbieter von jeder Sorte stets die 10er/11er/12er-Kartons bestellt, ohne einen Überblick zu haben. Aber der Barcodescanner kann noch vielmehr: Er ist der Schlüssel zu einem „mehr“ an Service und Einkaufsvergnügen.

Der Barcodescanner misst auch die Durchschlagskraft der Reklame und von Aktionen

Darüber hinaus setzen Supermärkte, Kaufhäuser wie auch Einzelhändler einen Barcodescanner in einer innovativen Art – und komplett ohne technische Umbauten – ein: Die Preismatrix bzw. die Auflistung der vergebenen Artikelnummern wird um eine weitere Rubrik erweitert: Einkaufs- oder Rabattgutscheine. Durch die Vergabe einer neuen Barcode-Nummer je nach Werbeprospekt oder Kampagne sieht der Einzelhändler mit Hilfe der abgerechneten Stückzahlen, welche Aktion am erfolgreichsten war. Der Coupon hat dann beispielsweise einen negativen Preis – und reduziert damit den Gesamtpreis des Kunden. Durch diese Reduzierung hat der Kunde ein weiteres Incentive, diesen Coupon auch praktisch zu nutzen und aufgrund der Befristung entsteht ein zusätzlicher Druck. Der in der Verkaufspsychologie häufig auch als „Technik der letzten Chance“ bezeichnet wird.

Der Barcodescanner ermöglicht tagesgenaue Preise und Sonderaktionen

Die Welt der Supermärkte und des Einzelhandels ist erheblich preisaktiver und kundenfreundlicher geworden: Erweist sich das Angebot eines Mitbewerbers als wahrer Kundenmagnet, so möchte der Händler möglichst kurzfristig nachziehen können. Statt nunmehr jeden einzelnen Artikel mit dem Preisauszeichner neu auszeichnen zu müssen wird der gesamte Warenbestand in nur zwei Steps umgezeichnet: Bei der Preissenkung wird zuerst der im Kassensystem bei der Artikelnummer hinterlegte Preis nach unten verändert, folgend der Preis am Regal. Bei der Preiserhöhung wird erst der Informationspreis am Regal verändert, dann der Preis im Kassensystem. Das Umzeichnen ganzer „Artikelberge“ entfällt.

Auf dem einzelnen Kupon ist der Barcode (und ebenso eine weitere Zahlenangabe) unmittelbar aufgedruckt, so dass dieser einfach mit den Waren über das Lesefeld gezogen werden kann. Der Barcodescanner erkennt diesen Coupon und sieht in der jeweiligen Preismatrix nach, was dieser Coupon bedeutet. Am Tag nach Ablauf des Gutscheins nimmt der Filialleiter oder die zentrale Preisverwaltung diesen Gutschein wieder aus dem System. Danach erscheint automatisch die Meldung eines „unbekannten Artikels“, so dass der Barcodescanner an dieser Stelle auch zur raschen Gültigkeitsprüfung von Preisaktionen mit eingesetzt werden kann.

Der Einsatzbereich beim Barcodescanner ist also absolut abwechslungsreich und reicht von der richtigen Bepreisung bzw. Kalkulation von Artikeln über die Vorbereitung der Bestandsführung bis hin zu variablen Preissystemen.

Zusätzliche Angaben unter: http://www.integer-solutions.com/barcodeprodukte/barcodescanner/barcodescanner-hersteller