Nur für Spezialisten: Leitfähigkeitsmessgerät

Das Leitfähigkeitsmessgerät wird gerne auch als Leitfähigkeitstester bezeichnet. Für die Beurteilung einer Messlösung wird hier die elektrische Leitfähigkeit ermittelt. Es handelt sich bei der Bestimmung von der elektrischen Leitfähigkeit um die physikalische-chemisch Analysemethode. Bei einer flüssigen Probe wird dabei das elektrische Leitvermögen bestimmt. Die elektrische Leitfähigkeit der Probe verändert sich je nach Höhe von dem Säure- oder Laugengehalt. 

Was ist für das Leitfähigkeitsmessgerät zu beachten?

leitfaehigkeitsmessgereatIm Vergleich zu der Probe mit dem Säure- oder Laugenanteil hat die chemisch neutrale Wasserprobe die deutlich geringe Leitfähigkeit. Die flüssige Probe aus Salz und Wasser besitzt zudem das gewisse elektrische Leitvermögen. Werden Säure oder Lauge hinzugegeben, dann steigt die Leitfähigkeit. Mit dem leitfähigkeitsmessgerät wird die elektrische Leitfähigkeit bestimmt und dies dient für die Überwachung von Anlagen für die Herstellung von Wässern. Außerdem können in verschiedenen Bereichen auch die wässrigen Lösungen beurteilt werden. Das Leitfähigkeitsmessgerät wird bei öffentlichen Wasseranlagen, bei der Fischzucht, im Gartenbau, in der Landwirtschaft oder in Industrien genutzt. Mit dem Leitfähigkeitsmessgerät soll die kontinuierliche oder sporadische Analyse der eingesetzten oder hergestellten Wässer ermöglicht werden. Auszeichnen kann sich das Leitfähigkeitsmessgerät durch die einfache Handhabung und durch die kompakte Bauweise. Ebenfalls ein sehr wichtiger Faktor ist, dass die Genauigkeit der Geräte in der Zwischenzeit sehr hoch ist.

Wichtige Informationen zu dem Leitfähigkeitsmessgerät

Oftmals wird die elektrische Leitfähigkeit auch als die Konduktivität bezeichnet. Dies ist eine Größe für die Bestimmung der Fähigkeit von einem Stoff, den elektrischen Strom zu leiten. Bei der elektrischen Leitfähigkeit ist die Einheit Siemens pro Meter. Mit der Konduktometrie sollte die elektrische Leitfähigkeit nicht verwechselt werden. Bei der Konduktometrie wird der elektrische Leitwert als Kehrwert von dem ohmschen Widerstand mit der Hilfe von dem Wechselstrom gemessen. Für die Messung werden dann Taschen-Konduktometer, Batterie-Konduktometer oder Labor-Konduktometer genutzt. Verglichen zu der Messung von dem ohmschen Widerstand ist die Messung von der elektrischen Leitfähigkeit oft mit Hilfe von dem Wechselstrom statt mit dem Gleichstrom. Der Wechselstrom kann dann unterschiedliche Frequenzen haben. Oft wird die Frequenz von fünfzig Herz eingesetzt.

Höhere Frequenzen können abhängig von dem Anwendungsbereich verwendet werden. Wichtig für das Leitfähigkeitsmessgerät ist auch, dass bei allen physikalischen Messungen und Vorgängen auch die Temperatur eine wichtige Rolle spielt. Abhängig von Aufbau und Art des Materials gibt es teilweise hohe Beeinträchtigungen von dem Messergebnis. Damit dies verhindert wird, bietet das Leitfähigkeitsmessgerät oft die Möglichkeit von der Temperaturkompensation. Auf eine gewisse Bezugstemperatur werden die Messwerte dabei umgerechnet. Der Referenzwertliegt oft bei 20 oder 25 Grad, der bei dem Leitfähigkeitsmessgerät eingestellt werden kann.